Wolf-Gero Bajohr - Hamburg

 

 

 

 

 

 

 


Kein kritischer Mensch kann die Augen davor verschließen,
dass es sehr große Unterschiede in der materiellen und finanziellen Ausstattung gibt,
dass einige unserer Mitmenschen sogar verhungern müssen,
während sich eine finanzielle Elite beinahe jeden
materiellen Wunsch erfüllen kann.


Am Anfang stand der Traum von mehr Gerechtigkeit.

Verwirklicht werden sollte er in einer kommunistischen oder sozialistischen Gesellschaft.
Was dann aber tatsächlich erreicht wurde, war weder kommunistisch noch sozialistisch, es war immer noch kapitalistisch.

Dieses staatskapitalistische Etwas hatte ein hochgestecktes Ziel:
Ausgerechnet auf wirtschaftlichem Gebiet wollte es den privatkapitalistischen Westen nicht nur einholen, sondern sogar besiegen.

Doch damit war der Ostblock überfordert. Er brach zusammen.
Der privatkapitalistisch ausgerichtete Westen war dem staatskapitalistisch strukturierten Osten an Wirtschaftskraft deutlich überlegen.

Ist nach diesem fehlgeschlagenen Versuch, die Idee von mehr Gerechtigkeit in die Praxis umzusetzen, auch die Idee selbst gescheitert?

 

In dieser Schrift soll es genau um diese Frage gehen. Wir wollen wissen, ob überhaupt noch Wege denkbar sind, die uns zu einer gerechteren Gesellschaft führen können, und wie realistisch sie sind.

 

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